Cité Plantagenêt - Photo T. Le Gourrierec
Le Bar à Vin - Photo T. Le Gourrierec
Auberge des 7 plats - Photo T. Le Gourrierec

Die 24 Stunden von Le Mans

Gönnen Sie sich eine Eskapade nach Le Mans, wo unumgängliche Sehenswürdigkeiten, aber auch kleine im Verborgenen liegende Adressen auf Sie warten! Hier ein Vorschlag für einen dynamischen Parcours für einen Tag.

10.30 Uhr: Einkauf bei einem ‚Rillette’-Meister

Zum Kauf der berühmten ‚rillette du Mans’ geht’s zur Metzgerei von Christophe und Lydie Brisset, die regelmäβig mit der Goldmedaille des renommierten ‚Concours de Mamers’ ausgezeichnet wird. Der unvergleichliche Geschmack und die einmalige Textur verdankt dieser Leckerbissen dem langsamen Kochvorgang, der Auswahl der besten Stücke des Label-Rouge-Schweins von Vallégrain, in der Region Perche.

8, boulevard Curie

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11.05 Uhr: Extase in der ‚Chapelle de la Visitation’

Den Pont de Fer überqueren und zum groβen place de la République gehen, um das nach jahrelangen Arbeiten renovierte architektonische Prunkstück zu entdecken. Die Chapelle de la Visitation bietet nunmehr einen strahlenden Anblick, welcher die leichte Eleganz seines Régence-Stils hervorhebt, der eigentlich im Westen Frankreichs sehr selten zu finden ist.

2, place de la République

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11.25 Uhr: In einer erstaunlichen Kunstgalerie flanieren

Das Architekturbüro Kamaléon hatte eine reiche Idee, als sie in ihren Räumlichkeiten die Einrichtung einer echten kleinen Galerie, die dem Street Art gewidmet ist, unternahmen! Die Ausstellungen von Spitzenkünstlern sind regelmäβig und von erfreulicher Kühnheit bei der Auswahl.

10, rue du Cornet

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11.50 Uhr: Kurzer Besuch beim Weinhändler

Gewiss, mein Herr! In der Sarthe wird auch Wein erzeugt. Vor allem der Jasnières, ein delikater und leichter Weiβwein, den man auch gelegentlich im Elysée-Palast oder im Matignon trinkt. In seinem Weinhandel ‚Le Bar à Vin’ stellt Philippe Dreyer die Produktionen der verschiedenen Winzer, die diese Appellation zu schätzen wissen, vor.

3, rue du Cornet

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12.20 Uhr: Festessen im ‚Auberge des 7 plats’

Sie sind gut beraten, wenn Sie reservieren oder etwas früher kommen, um die formule plat - café à 10,90 € in diesem über Le Mans hinaus bekannten Restaurant genieβen zu können! Wählen Sie die Spezialität des Hauses, ein Rindersteak ‚Pavé de bœuf’, das wie ein Bonbon im Munde zergeht, fein geschnitten mit Pfeffer-, Curry- oder Roquefortsauce. Das Ganze serviert auf einem Rösti mit Steinpilz- und Topinamburpurée. Gönnen Sie sich anschlieβend für ein paar Cents mehr das i-Tüpfelchen in Form des besten ‚pain perdu’ Westfrankreichs!

79, Grande Rue

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13.45 Uhr: Im Atelier eines Glasermeisters

Falls Sie ihn nicht in seiner Boutique sehen, dann ist er sicherlich an seinem Montagetisch im Hinterzimmer tätig. Versäumen Sie nicht einen kleinen Abstecher ins ‚Atelier 1,2,3 Vitrail’ von Frédéric Troisième, ein Glasermeister, der verblüffende Kreationen für Privatkunden schafft! Er erklärt Ihnen mit Freude seine Leidenschaft und bietet auch kleine Fensterscheiben und Schmuckstücke zu günstigen Preisen an.  

53, Grande Rue

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14.15 Uhr: Spaziergang in der Cité Plantagenêt

Kein Wunder, dass viele Mantel- und Degenfilme zwischen den Fachwerkhäusern und Pflastersteinen des historischen Zentrums der Stadt gedreht wurden, die man auch Cité Plantagenêt nennt! In diesem Labyrinth von Gassen entdeckt man in einem kleinen, versteckten Hinterhof ein wunderbares Renaissance-Hotel. Schauen Sie sich beim Rundgang auch die Gemälde der musizierenden Engel der  Cathédrale Saint-Julien an. Das Carré Plantagenêt beherbergt das Museum für Geschichte und Archäologie des Maine.

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15.35 Uhr: Shopping in einer ‚boutique de créateurs’

In den Mauern seiner schicken roten Boutique, die den Namen ‚Les Créateurs’ trägt, zeigt Paula ihre Fundstücke, von denen viele aus der Region stammen: Tassen oder Postkarten, auf denen ‚Caro From Le Mans’ den Superhelden der ‚Rillet’ Family’ vorstellt, kleine Möbelstücke aus Karton von ‚Cartonnath’ oder auch Retro-Schmuckstücke von ‚Atelier 27.611’.

5, place du Hallai

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16.05 Uhr: Kaffee und Kuchen in einem untypischen ‚Salon de thé’

Déodéba’ ist eine Mischung aus Salon de thé, Second-hand-shop für Kleidung und Accessoires, sowie einer Boutique für kunsthandwerkliche Artikel. Der Ort verfügt ebenfalls über eine der ruhigsten Terrassen der Stadt, auf dem Pflaster gegenüber der Kathedrale. Perfekt für eine heiβe Schokolade, Tee der Gaïa-Gärten oder einen Bio-Fruchtsaft, begleitet von ein paar süβen Kleinigkeiten.

3 bis, place Saint-Michel

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16.45 Uhr: Besuch im ‚Musée de Tessé’

Das im ehemaligen Bischofspalast eingerichtete Musée de Tessé ist den schönen Künsten gewidmet und beherbergt eine erstaunliche Sammlung von Werken wie Le Sommeil d’Elie, dem Gemälde von Philippe de Champaigne, der die ganze Welt bereist hat. Im anliegenden Park können die Besucher eine Weile vor dem ‚Sablier Géant’ meditieren, des monumentalen Kunstwerks, in dem langsam 40 Tonnen Sand flieβen, um die vergehende Zeit zu messen...

2, avenue de Paderborn

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18.15 Uhr: Spaziergang entlang der majestätischen römischen Befestigungsanlagen

Auf den kleinen Wegen des Quai Louis Blanc entdeckt der Besucher die römischen Befestigungsanlagen, in Frankreich fast einmalige Ruinen. Diese lange Mauer, die ihre reichen Verzierungen und Ziegelsteine stolz zur Schau stellt, ist der Grund, warum Le Mans lange die ‚rote Stadt’ genannt wurde. Gehen Sie ruhig noch etwas weiter und überqueren Sie die Brücke ‚Pont Yssoir’, um das Pfarrhaus Notre-Dame zu entdecken, das als eines der schönsten Bauwerke des Maine angesehen wird!

Quai Louis Blanc

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19.30 Uhr:  Apéro-dîner im ‚l’Un des Sens’ !

Mit den Käse- und Wurstprodukten der besten Erzeuger der Region hat sich das l’Un des Sens einen soliden Ruf erworben. In seiner gedämpften Atmosphäre schmecken der rohe Schinken aus dem Aldudes-Tal, das ‚porc Noir de Bigorre’, der Ziegenkäse aus der Sarthe, die ‚tomme de vache’ von der ‚Ferme de Beaussay’... Das Ganze mit einem vom Wirt ausgewählten, hochklassigen Rotwein begossen. 

9, rue du Docteur Leroy

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